Kindergartenschaukel


Eines der ältesten Spielzeuge seit Menschengedenken – die Schaukel – braucht grundsätzlich nur drei Elemente: Traggerüst, Träger und Aufhängung. Damit kann Kindern ein Spielgerät zur Verfügung gestellt werden, wenn jeder Gedanke an Sicherung und Sicherheit außer Acht gelassen wird.

Mit Sicherheit zum Spaßfaktor
Zu den Rahmenbedingungen für eine sichere Kindergartenschaukel gehört ein ausreichend großer Außenbereich und ein geeigneter Untergrund. Der grundsätzliche Gedanke, Kindern Spielgeräte anzubieten, macht nur dann Sinn, wenn eine Auswahl für die individuelle Situation getroffen ist und alle Angebote nebeneinander Platz finden. Für die Kindergartenschaukel bedeutet das eine Freifläche, auf der nicht nur das Gerät steht, sondern auch Platz zum Ausschwingen und Absteigen ist, ohne dabei mit spielenden Kindern im Sandkasten oder Planschbecken zusammen zu stoßen. Zu beachten ist auch, dass sich Kinder nicht vorausschauend kognitiv verhalten. Der Schwung der Schaukel wird möglichst weit ausgenutzt, am Ende pendelt kaum ein Kind langsam aus, sondern springt womöglich ab.

Es ist daher ein entsprechender Untergrund vorzusehen, der Sprünge abfedern kann. In der Regel reicht dazu Rasen oder Sand. Wer die Kindergartenschaukel auf festen Grund, wie Asphalt oder Steinplatten stellt, wo sie sich mit weniger Aufwand verankern lässt, sollte unbedingt für den spielerisch genutzten Bereich Gummiplatten vorsehen. Qualitätsbewusste Hersteller bieten zum Spielgerät auch Anleitungen und Materialien, mit dem es auf jedem Grund sicher befestigt werden kann. Verletzungen beim Spielen sind nie ganz auszuschließen, die Stabilität der Kindergartenschaukel dagegen lässt sich problemlos vorsehen und sollte auch von Zeit zu Zeit kontrolliert werden.

Die Qual der Wahl
Alle Vorbereitungen sind getroffen, dem Kauf steht nichts mehr im Wege, abgesehen von der Entscheidung, was am besten geeignet ist. Der Markt bietet eine kaum überschaubare Palette an Angeboten, die Argumente der Anbieter hören sich gut an, die Geschmäcker sind verschieden. Ist der individuelle Check wie dargestellt erfolgt, ist in Bezug auf die Größe der Kindergartenschaukel schon ein Rahmen vorgegeben. Einfachschaukel, Doppelschaukel oder eine Kombination mit anderen Spielelementen ist grundsätzlich vom Platzangebot abhängig.

Die Entscheidung für Holz oder pulverbeschichtetes Stahlrohr bestimmt der eigene Geschmack, sollte aber auch in Hinblick auf die Haltbarkeit überlegt werden. Kindergartenschaukeln bleiben bei Wind und Wetter an ihrem Platz, müssen Sonne und Feuchtigkeit dauerhaft vertragen, ohne an Stabilität zu verlieren oder im Sinne des Wortes "alt" auszusehen. Holz muss wetterfest imprägniert sein. Dieser Schutz sollte aber in gewissen Zeiträumen aufgefrischt werden. Außerdem handelt es sich um ein natürliches Material, das sein Aussehen verändert, was aber auch den besonderen Reiz ausmacht. Beschichtetes Stahlrohr dagegen ist in Bezug auf die Oberfläche nicht zu warten, hat aber an den geschraubten Verbindungsstellen Schwachpunkte. Genietet können nur Einzelteile sein, weil sonst der Transport unmöglich wäre, Schraubverbindungen sind von Zeit zu Zeit zu kontrollieren.

Um sich nicht verschaukeln zu lassen
Gondeln, Wippen, Sitzbretter, Reifen, Netzschaukel, Tauschaukel, Hängemattenschaukel sind nur eine zufällige und kleine Auswahl dessen, was der Markt bietet. Als Entscheidungshilfe können die Parameter gelten: Platzangebot, Alter der Kinder, bevorzugtes Material, Preisvergleich, Serviceangebote des Anbieters. Oberste Priorität hat jedenfalls die Sicherheit der späteren Nutzer – das sollte vor allem beim Preisvergleich beachtet werden.


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